Biber und Menschen

Jahrtausende lang lebten die Menschen mit und von dem Biber. Sein Fell diente als wärmende Kleidung, sein Fleisch als Nahrung und das Castoreum, ein Drüsensekret, wurde als kostbare Medizin verwandt.

BiberspurenWas Naturvölker in Zehntausenden von Jahren nicht schafften, vollbrachte die moderne Zivilisation in fast 200 Jahren: die beinahe vollständige weltweite Ausrottung des Bibers.

Nur Dank intensiver Schutzbemühungen in Ostdeutschland wurde der Elbebiber gerettet. Heute darf und soll er auch am Niederrhein wieder heimisch werden.

Biber bringen in die Bachauen wieder das, was typisch für sie ist: Dynamik, Selbstreinigungskraft und eine in Vergessenheit geratene Vielfalt von Tieren und Pflanzen.

Er hilft, begradigte Bäche wieder in Lebensadern umzuwandeln, die als intakte ökologische Systeme das bieten, was wir am meisten vermissen:

Unberührtheit, Wildnis, Schönheit, Erlebnisreichtum, Abwechslung und Entspannung.

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Foto © Dr. Rolf Bräsecke